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platten im januar:

Egoexpress – Everybody (Lado/Mute/Labels) Nach der Beat-losigkeit der letzten Single „Aranda“ gibt’s hier wieder auf die Fresse in bester Egoexpress’scher Manier. „Everybody“ wird mit fettem 4/4 House-Beat getrieben, dazu brummt der Bass und die Effekte tänzeln. Zum Original gesellen sich 3 Remixe: Der erste kommt von den Hamburgern selbst. „Fool Of The New City“ ist weniger House, mehr Bass, Brummen und Blech. Der zweite Remix kommt von Jackmate, der aber zu wenig Hand anlegt für meinen Geschmack, als dass er das Level der beiden vorherigen Versionen halten kann. Lowtec präsentiert uns einen schnaufenden Minimal-Track, der etwas an Mitte 90er erinnert, diese Ästhetik auch fein hinbekommt. 4 Tracks, 3 Treffer, das passt.

 

Muallem – New Thunder/B About It (Compost Records/Groove Attack) Muallem ist der neueren Acts bei Compost und bei dieser maxi weiß man auch, was Michael Reinboth überzeugt hat. „New Thunder“ mit den Vocals von Beans ist ein fresher upfront HipHop Track mit brummenden Bässen, ausgewogen, unspektakulär aber gerade deswegen sehr intensiv. Ähnlich kommt der zweite Track „B About It“ daher, nur mit den Voals von Wordsworth. Beide absolut Party-tauglich und voller Energie, Rakete gezündet!










Boozoo Bajou – Take It Slow (!K7) „Take It Slow“ ist die zweite Auskopplung vom aktuellen Album „Dust My Broom“ und eine blühende Reggae Ballade. Zurückgelehnt schwingt der Beat, der von den Vocals von Joe Dukie (Fat Freddys Drop) und U-Brown angemessen unaufdringlich aber prägnant bekleidet wird. Sejis Remix verschleppt den Track nach West London, wo er ein Dancehall Gewand bekommt mit abrupt gebrochenen Beats und betörender Sirene. Mousse T. überrascht mit eine sehr easy-going Soul Version. Fast komplett befreit von Dancehall und Reggae schlürft „Take It Slow“ mit Bläsern und Streichern angereichert (und nur mit Joe Dukies Stimme) auf eine sonnige Blumenwiese. Easy Listening at ist Best.



V.A. – Isar Gold EP (Compost Records/Groove Attack) Zur gleichnamigen Compilation mit Künstlern aus der Münchner Club-Szene gibt es diesen 4-Track-Appetizer auf Vinyl für die DJ-Fraktion. Los geht es mit Magnifique, einer satten Old School Disko-Nummer, produziert von Anthony Moon, der u.a. auch schon Münchens Disko-Waffe Amanda Lear produzierte. Szenenwechsel mit Ben Mono. Mit Phillys Finest MC Capitol A gibt es eine HipHop Space Funk Bombe, Einschlag garantiert. Jichael Macksons’ „Charming’“ klingt wie eine minimale Disko Version von Basic Channel. Weniger hypnotisch, mehr tanzflächig. Und Julius Kammerl, ebenso wie Muallem oder Ben Mono einer der Nachwuchsproduzenten Garde, hat auch schon die Tanzfläche fest im Griff. „Dromedar“ besticht durch verspielte rhythmische 4/4 Beats. Insgesamt eine gute Auswahl auf dieser EP, als vielschichtiges DJ-Tool zu empfehlen.

 

Compost Black Label #06 – Brahmasonic/Keisuke Suzuki (Compost Records/Groove Attack) Und es wird weiter getanzt auf dem Compost Black Label. Auf Nummer 6 gibt es zwei neue Nachwuchsproduzenten aus Asien. Der aus Indien stammende Brahmasonic präsentiert uns eine außergewöhnliche Mixtur aus traditioneller indischer Music mit Jazz und Elektronik. „Kohli Number“ kommt mit schnellem Breakbeat daher und vereint gekonnt die jazzigen Elemente mit dem India-Style. Der Japaner Keisuke Suzuki wagt sich an die Kombination von Techjazz und HipHop. Samba-eske geht es los, bevor der Track in einem tiefen bassigen Grollen versinkt.


Ameba – Salty Tears Remixes (Neutonmusic) „Salty Tears“ ist eine ruhige Fusionjazz-Nummer, gezuckert mit Melancholie und Sehnsucht. Weich-warme Vocals erfüllen das Lunge-Sound Skelett, wunderbar. Martin Iverson aka Atjazz hat sicherlich schon bessere Remixe gemacht. Etwas belanglos kurven die gebrochenen Beats und elektronischen Handclaps durch den Track. Brooks hingegen zerrt die „salzigen Tränen“ auf den Dancefloor, lässt dabei nicht viel zurück von der Melancholie, aber hat eine schöne stampfende Tanznummer kreiert.










V.A. – Echo Beach Discollection 1 (Selected Cuts/Echo Beach) Die Echo Beach Gabel Group hat mit ihren Releases – vor allem mit ihren Compilations – immer einen Dub & Reggae Flavour verbreitet und diesen als eine Art Lebensphilosophie verstanden. „Dub mit all seinen Schattierungen und Facetten und neuzeitlich zu präsentieren“ und das dann mit anderen Genres wie z.B. Disco, House, Ambient, HipHop, Wave oder sogar Punkrock zu kombinieren. „Echo Beach Discollection1“ schlägt ein weiteres Kapitel auf und konzentriert sich auf alles was „Dance“ tituliert wird. Dabei wird hier ein großes Feld am Styles beackert, von jazzigen Downbeats über Electro, Funk, Grime, Dub oder House. Das ganze ist natürlich als Mix-CD angelegt, was den DJ bei der nächsten Haus-Party erspart, denn die „Selected Cuts“ dieser CD sind ordentliche Party-Rocker. Anspieltipps: Rodney Hunter – Take A Ride (Dublex Inc. Rmx), Plump DJs – Dr. Dub, M&M – Echo Beach (KLF’s Jimmy Cauty vs. Salz vs. Groove Corporation vs. Paralyzer)



BiggaBush – Sound Sensation (Stereo DeLuxe) Der Mitbegründer von Rockers Hifi geht nach deren Auflösung weiter seinen Weg und präsentiert uns hier einen Blick in seine umfassende Plattensammlung in Form einer Mix-cd. Glyn „Bigga“ Bush hat viel zu erzählen und so gibt es bei dieser Compilation Kommentare und Anekdoten zu den selektierten Songs, wo das ein oder andere mal auch sein sparsam ironischer Humor durchschlägt. Die Tracks auf dieser Platte repräsentieren ein Art musikalische Weltreise, immer mit dem SoulBassDubReggae-Flavour im Nacken. Vor allem aber keine oft gehörten und runtergedudelten Standart-Compi-Tracks, sondern eine unprätentiöse frische Mischung aus versteckten Klassikern und raren, teils obskuren Titeln. So ist z.B. seine Version (als Lightning Head, unter diesem Namen entstehen viele Remixe) von „Popcorn“ im Heimorgel-Style ein echter Kracher, wäre das Lied nicht gerade so diskreditiert durch den verrückten Frosch. Aber auch weiter Perlen wie „Roll Call“ von Pablo mit der für BiggaBush „genau richtigen Kombination von Breaks, Bläsern und Latin, die meine Welt rocken“ finden sich hier ebenso, wie das charmante Flöten’n’Drum Stück „O Canta A Ema“ der Brasilianer Carlos Malta und Pife Muderno. Diese CD ist definitiv ein guter Griff! Anspieltipps: Popcorn – Lightning Head, Joe Dukie & DJ Fitchie – Midnight Marauders (Lightning Head Version feat. Farda P.), Peak – Get Carter


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weiber.kram Trödelmarkt






Ausgabe 11/2006 ab sofort im Handel mit folgenden Themen: Chris Liebing, Cosmic Gate, Heiko Laux, Knee Deep, Milk and Sugar, M.A.N.D.Y., Chicago Special, etc. (www.raveline.de)





aus dem archiv:
August/September 2006 mit Plaid & Bob Jaroc, Movements 2, New Flesh, DJ Krush, DJ Spinna, etc.
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Juni/Juli 2006 mit Phoenix, Herbert, Boards Of Canada, Richard Dorfmeister vs. Madrid De Los Austrias, etc.
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Mai 2006 mit Adem, Dublee, Klein, Gnarls Barkley, Jamie Lidell, Zero DB, etc.
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April 2006 mit Morrissey, Gerd, Ursula 1000, Ascii Disko, Swayzak, Analord, etc.
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März 2006 mit Tosca, Nightmares On Wax, Urban Delights, Markus Güntner, Skye, etc.
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Februar 2006 mit Roy Ayers, Exillon, Voom Voom, Stereo Total, Microsillon EDU K und Prefuse 73
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Januar 2006 mit Egoexpress, Boozoo Bajou, Compost Black Label und dem Sampler Echo Beach.
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Dezember 2005 mit Colossus, Mattafix, Terry's Cafe, Secret Mommy, c/o Pop und Raz Ohara.
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November 2005 mit Dub Club, Marcus Worgull, Sofa Surfers, Jazzflora, Princess Superstar, Mozez, etc.
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Oktober 2005 mit Balkan Beat Box, Lotek Hi-Fi, Confutatis, Torpedo Boyz, Guido Schneider, etc.
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September 2005 mit Mr. Oizo, Sonar Kollektiv, Tosca, Goldfrapp, Frank Popp Ensemble, etc.
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August 2005 mit Superimposers, Egoexpress, Tocotronic, Fat Freddy's Drop, Boozoo Bajou, etc.
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Juli 2005 mit Funky Lowlives, Sell & Snackman, Rivera Rotation, Ferenc, John Tejada & Adrian Leviste, etc.
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Juni 2005 mit Gilles Peterson in Africa, Urbs, Lawrence, Bebel Gilberto, Richard Davis, Roisin Murphy, etc.
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Mai 2005 mit Superpitcher, Maximo Park, Boom Dip, Recloose, Kosma, Mack and MKB, etc.
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